Sonntag, 19. Oktober 2014

Kartoffelgulasch

Schnell gemacht und famos im Geschmack. Ich stehe auf die Gewürze die sich im Gulasch vereinen: Majoran, Kümmel und Zitrone. Ein cooles Dreigespann.



Für 2 Portionen:

800 g Kartoffeln, geschält und gewürfelt
2 Paprikaschoten, klein geschnitten
1 Zwiebel, gewürfelt
1 Knoblauchzehe, gewürfelt
geriebene Zitronenschale (hatte ich aber nicht, gemahlenes Zitronengras hab ich verwendet)
1-2 TL gemahlener Kümmel
2 TL Majoran
etwas Kreuzkümmel
Gemüsebrühe
ggf. etwas Tomatenmark
Salz, Pfeffer

Gemüse in heißem Öl anbraten, dann die Gewürze dazu und kurz anrösten lassen. 
So viel Gemüsebrühe dazugeben, dass das Gemüse nicht ganz bedeckt ist. 
Ca. 20 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind. Zwischendurch immer wieder umrühren. Durch die Kartoffelstärke wird die Soße sämig. Wenn das nicht reicht, einfach etwas Tomatenmark dazu geben.
Nochmals mit den Gewürzen abschmecken.


Montag, 13. Oktober 2014

Schokopudding ohne Packerl

Besser spät als nie hab ich mich das erste mal an Schokopudding Marke Eigenbau gewagt. Ich habe das Rezept vom Laubfresserblog verwendet und kann es nur empfehlen.
Es ist sehr schnell gemacht und schmeckt fabelhaft. Genau die richtige Konsistenz und Schokoladigkeit.


Samstag, 11. Oktober 2014

Frittierte Zwiebel

Als ich dieses Rezept das erste mal sah, kam es sofort auf meine Nachkochliste. Und endlich war es soweit. Leider hab ich die Zwiebel etwas zu tief eingeschnitten und sie blieb nicht ganz. Und das mit dem Panieren muss ich auch nochmal üben *g*
Geschmacklich war es hervorragend. Ich hab das Rezept veganisiert und das Ei durch Kichererbsenmehl ersetzt, das gibt mehr Geschmack. Als Dip gab es eine feine Limettenmayonnaise.
Die drei dunklen Dinger unten links sind übrigens die abgefallenen Zwiebelstreifen. Hier hielt die Panade logischerweise besser und sie waren herrlich knusprig. Beim nächsten mal werd ich gleich kleine Teile machen und nicht mehr die Zwiebel im ganzen. 




Als Vorspeise für 2 Personen:

1 große Gemüsezwiebel
1 Tasse Weizenmehl
2 EL Kichererbsenmehl
2 TL Salz
1 TL Oregano
1 TL Cayennepfeffer
1 TL Knoblauchgranulat
1/2 TL Kreuzkümmel
1 kleine Tasse Pflanzenmilch
ein paar Umdrehungen aus der Pfeffermühle

Die Zwiebel schälen, oben ein Stück abschneiden, aber unten unbedingt das Stück mit den Wurzeln dranlassen. 
Ringsum einschneiden, wie genau seht ihr gut in dem o.g. Link. 

Weizenmehl mit der Hälfte der Gewürze vermischen. 
In einer zweiten Schüssel Pflanzenmilch, Kichererbsenmehl und die restlichen Gewürze vermischen. 

Nun die Zwiebel erst in der Weizenmehlmischung wenden, dann in der Flüssigkeit und dann wieder im Weizenmehl. Das geht gut in einer verschließbaren Schüssel. Einfach Deckel drauf und ordentlich schütteln.

Anschließend im heißen Öl ausbacken bis es eine schöne Farbe hat. 



Grundrezept Mayonnaise (ca. 5 Portionen)

1 TL Senf
1 EL heller Balsamico
100 ml Sojamilch (geht mit anderer Pflanzenmilch leider nicht)
ca. 100-200 ml Sonnenblumenöl
Salz, Pfeffer

Senf, Balsamico und Sojamilch in ein hohes Gefäß geben und ordentlich mit dem Pürierstab durchmixen.
Langsam das Öl dazugeben, dabei immer weiter mixen und den Pürierstab hoch und runter bewegen. 

Man braucht jedes mal eine andere Menge Öl, hängt wohl vom Mixer, den verwendeten Zutaten, deren Temperatur und evtl. auch vom Vollmond ab xD

 Ich habe das ganze anschließend mit 1 EL Limettensaft, Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer und etwas Knoblauch gewürzt.




Donnerstag, 9. Oktober 2014

One-Pot-Pasta mit Kürbis und Curry

Ich bin krank. Und daher noch fauler als eh schon. Daher gab es nochmal ein Nudelgericht für das einfach alles zusammen in einen Topf geschmissen und dann die Platte aufgedreht wird.
War sehr fein und cremig.





Für 2 Portionen:

1 kleiner Kürbis
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
200 g Spaghetti
ca. 3 Tassen Wasser (etwa 750 ml)
1 TL Salz
ein paar Umdrehungen aus der Pfeffermühle
etwas geriebene Muskatnuss
1 TL Thai Curry Gewürz

Den Kürbis halbieren, salzen, pfeffern und etwas Olivenöl drüber geben und für etwa 30 Minuten im 180°C heißen Umluftofen garen. 

Anschließend aus dem Ofen nehmen und das gegarte Fruchtfleisch herauslöffeln und etwas zerdrücken oder pürieren. 

Zwiebel und Knoblauch würfeln und alle Zutaten in einen Topf geben. Dann den Herd auf mittlere Hitze einschalten und alles 8-10 Minuten garen. Dazwischen 2-3 mal kräftig umrühren. 

Nach der Zeit sollte das Wasser verkocht und die Nudeln gegart sein. Die genaue Zeit kommt auf den Herd drauf an. 
Ggf. noch etwas nachwürzen. Wer mag kann auch noch etwas Sahne/Käse dazugeben, mir war es so schon cremig genug. 




Dienstag, 7. Oktober 2014

Fein essen im veganen Lokal Bodhi

Am Wochenende war ich in dem veganen Lokal Bodhi. Es ist direkt da wo der Monaco Franze herkommt, der Vorstadt-Striezi, an der Schwanthalerhöhe.
Das Essen fand ich fast alles sehr gut, daher zeig ich euch einfach mal, was wir dort verspeist haben. Vielleicht ist der ein oder andere auf der Suche nach einem guten veganen Lokal in München und kann mein Fazit brauchen. Günstig ist es nicht, aber jeden Cent wert.
Es gibt dort sowohl saisonale Gemüsegerichte, als auch klassische Küche, die mit Ersatzprodukten wie Lupinen, Seitan, Tofu und pflanzlichem Käse veganisiert ist.

Leider habe ich die Vorspeise nicht fotografiert, die Chili-Cheese-Nuggets waren göttlich.

Wir haben alle gegenseitig durchprobiert und waren uns einig was die Gerichte anging.


Kohlrabiravioli mit Feigen-Walnuss-Füllung, mariniert mit Brombeer-Ingwer-Vinaigrette an Wildkräutersalat
Eine ungewöhnliche wie famose Kombi, hat mir sehr gut geschmeckt. War mein erstes rohköstliches Gericht in einem Lokal. Diese Art Ravioli kann man auch gut daheim nachmachen.



Spinatröllchen mit Belugalinsen, Hirse-Hanfnockerl an Orangen-Sahne-Soße
Sehr lecker und stimmige Kombi. Besonders angetan war ich von den knusprigen Nockerl.


Seitangeschnetzeltes "Stroganoff" mit Waldpilzen und Kräuterreis
Das Gerichte mochte ich leider nicht. Der Seitan war sehr weich und die Soße für meinen Geschmack zu süß.


Gebratenes Lupinenfilet mit Senfkruste, Rotweinschalotten, Blumenkohl und Mediterranes Kartoffelpüree
War sehr fein, das Lupinenfilet war zart, die Soße fein würzig.


Sonntag, 5. Oktober 2014

Cigara Börek mit Tomaten und veganem Käse

In türkischen Läden oder auch beim Dönermann gibts oft diese feinen Teigröllchen mit Schafskäse oder Spinat gefüllt. Außen knusprig und innen würzig, haben die mich schon oft begeistert und ich wollte sie schon ewig selbst machen. Nun fand ich den dafür benötigten Yufka-Teig im Kühlregel des Supermarktes und kam nicht umhin ihn mitzunehmen. Der Teig ist sehr sehr dünn und reißt deshalb recht schnell. Aber da man die Füllung hineinrollt und dadurch überall mehrere Schichten sind, hält es dennoch gut.



Für 2 Portionen:

1 Packung Yufka- oder Filoteig
5 Tomaten 
1 Knoblauchzehe
etwas geriebenen veganen Käse (ich hatte Pizzakäse von Veganic)
Salz, Pfeffer, gemahlene Chilischoten

Die Tomaten von den Kernen befreien und würfeln. Mit dem Käse und den Gewürzen vermischen, Knoblauchzehe dazupressen. 

In meiner Packung waren etwa backblechgroße rechteckige Teigplatten, es gibt sie allerdings auch in rund hab ich gesehen. 
Meine Teigplatten hab ich jeweils halbiert, etwas Füllung drauf getan, die Seiten eingeschlagen und dann alles aufgerollt. 

Dann die Rollen im heißen Öl ausbacken, bis sie eine schöne braune Farbe haben und knusprig sind. 
 


Mittwoch, 1. Oktober 2014

One-Pot-Pasta mit Rosenkohl, Limette und Cashewnüssen

Unlängst habe ich die klassische One-Pot-Pasta mit Tomaten gemacht und nun selbst eine erfunden. Saisonal mit Rosenkohl. Den habe ich Anfang des Jahres schon mal mit Cashewnüssen kombiniert und fand die Kombi famos. Deswegen gabs auch heute wieder die Nüsschen mit dazu.











 Für 2 Portionen:

340 g Rosenkohl, Gewicht ungeputzt
1 Schalotte oder kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
100-120 g Nudeln, Rohgewicht
2 handvoll Cashewkerne, ungeröstet und ungesalzen
2-3 EL Limettensaft
2 TL Gemüsebrühe
300-400 ml Wasser
Salz, Pfeffer


Beim Rosenkohl den Strunk und äußere Blätter abschneiden, dann in Scheiben oder Streifen schneiden. Schalotte und Knoblauch häuten und würfeln. 

Alle Zutaten in einen Topf geben und ca. 10-12 Minuten köcheln lassen, dabei immer wieder umrühren. 

Leider habe ich das Wasser nicht abgemessen und muss es schätzen. Die Nudeln waren anfangs etwa zur Hälfte damit bedeckt.
Lieber etwas weniger nehmen und dann nachschütten, als am Schluss noch viel Wasser zu haben. Ich habe am Schluss auch noch einen Schluck dazugegeben.



Hab auf der Hälfte den Parmesan aus der Veganbox getestet, schmeckt wie dieser künstliche Parmesan aus den Miracoli-Packerln