Freitag, 17. April 2015

Geröstetes Knoblauchbrot, Steckrübensalat, Rote-Rüben-Salat

Steckrüben sind ein cooles, schmackhaftes Wintergemüse. Auch im April gibt es sie noch. Bei mir war sogar jetzt erst eine in der Ökokiste.
Roh erinnern sie mich an Kohlrabi, gekocht an Kartoffeln. Der Salat hat mich in der Tag an Kartoffelsalat erinnert.
Zu lange darf man sie wohl nicht kochen, dann schmecken sie angeblich nach Kohl.
Der Rote-Rüben-Salat ist aus dem Glas.


Geröstetes Knoblauchbrot:

Brotscheiben im Ofen oder Toaster grillen, dann confierten Knoblauch draufstreichen. 


Steckrübensalat:

1 große Steckrübe, geschält und in Stücke geschnitten
1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
2 EL Weißwein- oder Kräuteressig
2-3 EL Sonnenblumenöl
1/2 TL gekörnte Brühe
1 TL mittelscharfer Senf
Salz, Pfeffer
etwas Wasser

Die Steckrübenstücke etwa 8-10 Minuten in Salzwasser garen. Sie sollen weich, aber nicht batzig sein. 

Die restlichen Zutaten zu einer Vinaigrette rühren.

Steckrübe abkühlen lassen oder mit kaltem Wasser nachhelfen und mit dem Dressing vermischen.





Mittwoch, 15. April 2015

Kritharaki mit Brokkoli in "Käse"-Soße

Ich liebe die kleinen griechischen Nudeln in Reiskornform die sich Kritharaki nennen! Sie haben so einen tollen Biss und schmecken mir besonders in sämigen Soßen.
Vor einiger Zeit habe ich diese vegane Käsesoße gekauft. Allerdings würde ich sie nur empfehlen, wenn man auf künstlichen Mac'n'Cheese Geschmack steht. Dann ist sie wirklich ein Volltreffer.
Ich habe versucht das ganze noch abzumildern, bin aber gescheitert. Schade, denn grundsätzlich fand ich die Kombi mit den kleinen Nudeln und Brokkoli toll. Beim nächsten mal werde ich das ganz mit Cashewsoße machen.




Montag, 13. April 2015

Nudeln, frittierter Tofu und Gemüse in Schwarzer-Bohnen-Soße

Unlängst war ich im Asialaden und stieß dort auf ein Glas mit Schwarzer-Bohnen-Knoblauch-Soße. Da ich sehr auf Bohnen stehe, durfte das Glas mit. Nun hab ich es spontan mit Gemüse und Nudeln verarbeitet, da ich Lust auf gebratenen Nudeln hatte. Und ich muss sagen, es schmeckte fabelhaft! Nachkochtipp!





 Für 2 Portionen:

250 g - 300 g Nudeln, Trockengewicht (je nach Hunger)
1 Glas Schwarze Bohnen Sauce zu 250 ml (z.b. diese)
1 Block Naturtofu, in Scheiben geschnitten
2 gelbe Rüben, in Streifen geschnitten
1/2 Büchse Bambusscheiben
2 hand voll Brokkoli, in Röschen geteilt
etwas Sonnenblumenöl 

Nudeln kochen. 
 
Tofu in etwas Öl von beiden Seiten anbraten, bis er schön aufploppt. Das gelingt nur gut mit dem aus dem Asialaden. Anschließend aus der Pfanne nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Danach in Streifen schneiden.

Gemüse in dieser Pfanne ein paar Minuten anbraten. Dann die Soße und etwas Wasser dazugeben, anschließend Nudeln und Tofu dazugeben und alles gut verrühren.





Dienstag, 31. März 2015

Buntes Wintergemüse mit grünem Frühlingsdip

Wenn es den ersten Bärlauch zu kaufen gibt, ist es für mich ein klassisches Frühlingsanzeichen. Schließlich können die Blätter dieses Wildkrautes leicht mit dem Maiglöckchen - ebenfalls einem Frühlingsboten - verwechselt werden. Deshalb lasse ich ihn mir auch immer komfortabel von der Ökokiste bringen, ehe ich doch versehentlich giftige Blätter sammle.
In der Kiste waren auch noch Rote und Gelbe Bete, klassische Wintergemüse. Alles zusammen fand ich sehr gut und schön bunt.



Für 2 Portionen:

2 Rote Bete
2 Gelbe Bete
5-6 Knollen Topinambur (alternativ: Steckrüben oder Kartoffeln)
Olivenöl
1 Knoblauchzehe, geschält und gepresst oder gewürfelt
1 Bund Bärlauch
250 g Sojajoghurt
Salz, Pfeffer

 Die Beten entweder im Backofen oder im Gemüsedämpfer etwa 1 Stunde garen oder in Salzwasser etwa 30 Minuten. Anschließend schälen und in Scheiben oder Stücke schneiden.

Topinambur/Steckrüben/Kartoffeln schälen und etwa 20 Minuten in Salzwasser garen. Anschließend in Stücke schneiden. 

Das Gemüse zusammen mit dem Knoblauch einige Minuten im Olivenöl braten. 

Währenddessen den Bärlauch waschen, etwas zerkleinern und zusammen mit dem Joghurt pürieren. Mit den Gewürzen abschmecken.
 


Samstag, 28. März 2015

{Nachgekocht} Rohveganer Käsekuchen mit Dattel-Walnuss-Boden und Cashew-Kokos-Creme

Oh diesen Kuchen kann ich nur empfehlen. Er schmeckt absolut göttlich! Und enthält nur wenige und pure Zutaten. Ich bin so begeistert und auch bei allen mitschnabulierern kam er wahnsinnig gut an.
Diese Creme ist der Hammer, macht ihn alle nach!
Das Originalrezept habe ich hier auf dem Blog Veggietale gefunden. 
Rechts daneben ist noch ein Stück des rohen Brownies den ich auch regelmäßig mache. 



 


Zutaten:

Boden
240 g Walnüsse
80 g Datteln

Creme:
400 g Cashewkerne (über Nacht oder mind. 6 Std. in Wasser eingeweicht)
80 g Agavendicksaft
Saft einer halben bis ganzen Zitrone
1 Vanilleschote (oder ein Päckchen gemahlene Vanilleschote)
170 g Kokosnuss Öl (im Wasserbad schmelzen)


Die Walnüsse und die Datteln in einen Mixer geben und pürieren. Die Krümelmasse dann in eine Springform geben und fest drücken.

Die Cashewkerne sollten über Nacht, mindestens aber 6 Stunden in reichlich Wasser eingeweicht werden. Das Kokosnussöl im Wasserbad zum schmelzen bringen und nun alle Zutaten in den Mixer geben und pürieren. Die Cashewkerne natürlich ohne das Wasser!

Die Creme nun gleichmäßig auf dem Walnussboden verteilen und den Kuchen für einige Stunden (mind. 4 Stunden) in den Kühlschrank stellen.









Sonntag, 8. März 2015

{Vegane Weltreise} Pırasa - Türkisches Gericht aus Lauch, gelben Rüben und Bulgur

Ich hab es zwar hier schon mal gebloggt, aber weil es so famos schmeckt und fabelhaft in meine Reihe "Vegane Weltreise" passt, bekommt es nochmal einen Eintrag.
Außerdem halte ich so die zwei kleinen Änderungen von mir fest. Das Rezept hab ich vom wunderbaren Restaurant am Ende des Universums. Danke dafür!



Für 2 Portionen:

1 Stange Lauch, geputzt und in Ringe geschnitten
2 gelbe Rüben, geputzt und in Scheiben geschnitten
2 Tomaten, gewürfelt oder 1/2 Büchse gehackte Tomaten
Saft einer halben Zitrone
Salça (alternativ: eine Mischung aus etwas Tomaten- und Paprikamark)
1 TL Zucker
2 handvoll Bulgur
Salz, Pfeffer, etwas Kreuzkümmel
2-3 EL Olivenöl
etwa 200 ml Wasser

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die gelben Rüben darin ca. 3-4 Minuten dünsten. 
Salça einrühren und kurz mitdünsten. 

Lauch und Tomaten dazugeben, nicht umrühren, mit Zucker und Salz würzen und wieder nicht umrühren. Bei geschlossenem Deckel ein paar Minuten dünsten. 

Bulgur auf dem Gemüse verteilen, Wasser dazugeben, vorsichtig ein wenig rühren und anschließend bei geschlossenem Deckel und schwacher Hitze 15-20 Minuten köcheln lassen. 

Mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel und viel Zitronensaft abschmecken.




Samstag, 7. März 2015

Asiatisch gewürztes Schmorkraut mit Zitronendip

War sehr fein, nur den Schwarzkümmel fand ich nicht ideal dazu. Deswegen taucht er im niedergeschriebenen Rezept nun auch nicht auf.


Für 2 Portionen:

1/2 Krautkopf, in Stücke geschnitten
1-2 EL Thai-Curry-Paste (Farbe je nach Schärfe-Vorliebe)
1-2 EL Paste für Tom Kha Suppe
3-4 EL Öl
1 gelbe Rübe, in Stifte geschnitten
1 Zwiebel, in Stifte geschnitten
1/2 Stange Lauch, in Ringe geschnitten

125 g Sojajoghurt
1 EL Zitronensaft
Salz, Pfeffer, Knoblauchgranulat
nach Geschmack noch etwas Schabziegerklee
 

Pasten in der heißen Pfanne kurz anrösten lassen, dann das Öl dazugeben und gut verrühren. 
Nun alles Gemüse dazugeben, gut verrühren und bei mittlerer Hitze etwa 30 Minuten bei geschlossenem Deckel schmoren lassen.

Für den Dip die restlichen Zutaten vermengen.